Liebe SV-Aufbau-Gemeinde! Haltet euch fest, denn unser heutiger Sonntagsausflug war geografisch ein Meisterwerk der Logistik, sportlich aber ein kolossales Sammelsurium der verschenkten Chancen. Wir hatten drei Spiele auf der Karte und am Ende? Zwei Pünktchen, die sich anfühlen wie ein halber Sieg. 🤣
📍 Station 1: Birkwitz – Die Zweite ist doppelt so großzügig!
Beginn der Route: Birkwitz. Unsere Zweite gastierte bei der Reserve und dachte sich: „Super, wir legen vor und holen den Dreier!“ Die Vorzeichen standen gut, und man ging in Führung, legte sogar nach und dachte: „Zwei Tore Vorsprung, das ist unser Frühstück fürs Punktekonto!“
Aber unsere Jungs zeigten sich heute als wahre Punktelieferanten. Sie waren so großzügig, dass sie den Vorsprung nicht nur einmal, sondern zweimal wieder hergaben! Am Ende stand ein 2:2-Unentschieden. Man könnte sagen: Das waren die einzigen zwei Brotkrumen in unserer Sonntags-Punkte-Diät. Der Dreier war zum Greifen nah, doch wir teilten lieber die Beute.
📍 Station 2: Copitz – Damen zu Gast beim königlichen Kreismeister
Nächster Halt: Copitz. Unsere Frauenmannschaft hatte die Aufgabe, beim amtierenden Kreismeister VfL anzutreten. Kreis- gegen Hallenkreismeister sozusagen
Die „Lila-Weißen Damen“ zeigten unseren Mädels, wo der Pokal steht und wie man Tore schießt. Es gab ein klares 0:4 auf die Mütze. Da war nichts zu holen, außer vielleicht die Erkenntnis, dass der Kreismeister eben Kreismeister ist. Aber hey, zumindest haben unsere Damen die Ehre verteidigt, gegen die Besten gespielt zu haben. Kopf hoch! (Und vielleicht üben wir nächste Woche das Tore-Verhindern mit verbundenen Augen.)
💥 Station 3: Die Erste – 3:4 beim wilden West-Duell
Die gesamte Last, den Sonntag zu retten, lag nun auf unserer Ersten gegen den Tabellenvorletzten SV Pesterwitz.
Was in der ersten Halbzeit passierte, muss man den Zuschauern im Nachhinein fast als Spektakel in Rechnung stellen. Tore fielen wie am Fließband – allerdings schien unser Fließband ein Rückgaberecht für die Gäste zu haben! Wir gingen in Führung, Pesterwitz glich postwendend aus. Wir wieder, sie wieder. Ein völlig offener Schlagabtausch, der beim Stand von 3:4 zur Pause gipfelte. Eine Abwehrschlacht? Eher ein Abwehr-Vogelschreck auf beiden Seiten!
Nach der Pause zogen die Abwehrreihen dann plötzlich ihre Arbeitskleidung an. Es fielen keine Treffer mehr. Und kurz vor Schluss? Kam der große Auftritt unseres Spielers mit der unnötigen Roten Karte nach einer Tätlichkeit. Ein glorioser Bärendienst, der angesichts der knappen Personaldecke gerade noch gefehlt hat.
📉 Der traurige Defensiv-Blick
Mit der dritten Niederlage in Folge und sage und schreibe 19 Gegentoren (das sind mehr als drei pro Spiel – AUA!) muss Trainer Weinhold seine Defensive wohl demnächst in ein Schweizer Käse-Seminar schicken, um die Löcher zu stopfen.
Jetzt gilt es: Nächste Woche in Schmiedeberg muss der Bock umgestoßen werden, bevor wir den Tannenbaum schon im November lichterloh brennen sehen. Wird schwer, aber wer den Dreier will, muss auch mal leiden!
Schönen Restsonntag noch und bis zur nächsten (hoffentlich erfolgreicheren) Achterbahnfahrt! 🍺




