Derby-Remis am Kiessee

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Serie gegen den SV Birkwitz hält – doch der SVA lässt Federn!

Es war das erwartet emotionale Derby: Der SV Aufbau war am Wochenende beim SV Birkwitz gefordert. Am Ende stand ein 1:1-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, mit dem die Serie gegen den Nachbarn zwar Bestand hat, das nach dem Spielverlauf jedoch einen faden Beigeschmack hinterlässt.

Dominante Anfangsphase des SV Aufbau

Die Gäste starteten druckvoll und belohnten sich früh: Bereits in der 11. Minute brachte Schiller den SVA in Führung. Der SV Birkwitz wirkte in der ersten Halbzeit verunsichert – vielleicht auch bedingt durch die jüngsten Siege von Aufbau in den vergangenen Duellen, die den Gastgebern sichtlich noch in den Knochen steckten. Das große Manko: Der SVA verpasste es trotz klarer Überlegenheit, frühzeitig den „Deckel draufzumachen“ und vergab weitere Chancen kläglich.

Wendepunkt: Platzverweis als „Hallo-Wach-Effekt“

Im zweiten Durchgang änderte sich das Geschehen komplett. Zwar sah der Birkwitzer M. Weigel in der 55. Minute die Gelb-Rote Karte, doch statt die Überzahl auszuspielen, verlor Aufbau völlig den Faden. Die Unterzahl schien den Gastgeber eher zu beflügeln als zu bremsen.

Später Ausgleich und turbulente Schlussphase

Lange Zeit hielt die knappe Führung, doch in der 88. Minute passierte es: Nach einem Torwartfehler nutzte Tinz die Chance zum 1:1-Ausgleich. In dieser Phase wirkte der SV Aufbau erschreckend schwach, kassierte selbst noch eine Gelb-Rote Karte und hätte sich über einen weiteren Gegentreffer kurz vor Schluss nicht beschweren dürfen.

Für zusätzliche Aufregung sorgten verbale Spitzen des eingewechselten „Fünfers“ des SVA in Richtung der Birkwitzer Trainerbank, was folgerichtig mit Gelb geahndet wurde. Lassen wir mal so stehen, da Blut dicker als Wasser ist.

So blieb es am Ende beim Remis, das sich nach dem Schlafwagen-Modus der zweiten Halbzeit eher wie ein Punktverlust anfühlt.


📝 Randnotiz des Berichterstatters: Da in der zweiten Halbzeit die Pflege alter Freundschaften mit der einen oder anderen „Hülsenfrucht“ am Spielfeldrand Priorität hatte, litt die Bilderausbeute und die Sichtweise des Schreiberlings ein wenig unter dem geselligen Austausch. 🍻